Gebärmutterkrebs:
Was ist Gebärmutterkörperkrebs?
Die Gebärmutter ist ein birnenförmiger Muskel, der einen Hohlraum umschließt. Dieser Hohlraum ist von Schleimhaut ausgekleidet. Im Bereich dieser Schleimhaut kann Gebärmutterhöhlenkrebs bzw. Gebärmutterkörperkrebs entstehen.
Von der Pubertät bis zu den Wechseljahren erneuert sich die Schleimhaut der Gebärmutter jeden Monat und wird bei der Regelblutung abgestoßen. Wenn in der letzten Phase vor den Wechseljahren oder in der Zeit danach Zellveränderungen der Schleimhaut auftreten, kann sich Krebs der Gebärmutterhöhle entwickeln.
Die Ursache für die bösartige Veränderung der Gebärmutter-Schleimhaut ist nicht eindeutig geklärt. In einigen Fällen kann diese Entwicklung durch Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, hohen Blutdruck, das Fehlen von Schwangerschaften und Geburten sowie die Einnahme von bestimmten weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogenen) begünstigt werden.
Krebs des Gebärmutterkörpers entwickelt sich meist nach dem 50. Lebensjahr.
Gebärmutter im Querschnitt: Die Schleimhaut befindet sich tief im Inneren (siehe Pfeil). Genau an dieser Stelle der Schleimhaut entstehen die Zellveränderungen.
Welche Krankheitszeichen treten auf?
Das erste Warnzeichen ist eine Blutung aus der Scheide. Sie kann ähnlich stark wie eine Monatsblutung sein, manchmal ist sie jedoch auch schwächer. Unter Umständen tritt auch nur eine minimale Blutung oder ein bräunlicher oder gelblicher Ausfluss aus der Scheide auf.
Ratschläge
Jede Frau, die nach dem Wechsel eine Blutung aus der Scheide aufweist, sollte sofort ihren Arzt aufsuchen. Auch Gebärmutterkörperkrebs entwickelt sich in der Regel langsam. Seine Früherkennung erhöht auch in diesem Falle deutlich die Heilungschancen.
Wie stellt der Arzt die Diagnose Gebärmutterkrebs?
Zur Diagnosesicherung wird eine Ausschabung und/oder eine Spiegelung der Gebärmutterschleimhaut vorgenommen. Nur so kann ermittelt werden, ob es sich um gutartige Veränderungen oder tatsächlich um eine Krebserkrankung der Gebärmutter-Schleimhaut handelt.
Eine Ultraschalluntersuchung vor allem durch die Scheide (Vaginalsonographie) kann die Diagnose Gebärmutterkörperkrebs vereinfachen und unterstützen.
Wie wird Gebärmutterkörperkrebs behandelt?
Bei Gebärmutterkrebs muss in den allermeisten Fällen die Gebärmutter operativ entfernt werden. Unter Umständen kommen auch eine Bestrahlung, Hormontherapie, Chemotherapie oder Adnektomie zum Einsatz.
Prognose
Generell besitzt der Gebärmutterhöhlenkrebs eine gute Prognose, da ¾ der Fälle bereits im Früh- oder Vorstadium erkannt werden. In diesen Fällen ist eine endgültige Heilung sehr wahrscheinlich
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